Türkei droht Fifa-Ausschluss

Written on:März 3, 2011
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Ein empörter FIFA-Präsident Joseph Blatter kündigte nach den Ausschreitungen im Anschluss an das WM-Qualifikationsspiel gegen die Schweiz ein hartes Durchgreifen gegen die Türkei an.

Dem türkischen Fußballverband droht nach den Ausschreitungen im Anschluss an das WM-Qualifikationsspiel gegen die Schweiz eine harte Strafe, die bis zum Ausschluss reichen könnte. Ein empörter FIFA-Präsident Joseph Blatter kündigte ein hartes Durchgreifen gegen die Türken an, sollten die Untersuchungen die kolportierten Vorfälle bestätigen. Die unschönen Szenen vor und nach dem entscheidenden Play-off-Rückspiel Türkei gegen die Schweiz, in dem sich Österreichs EM-Partner 2008 am Mittwoch in Istanbul die Fahrkarte zur WM 2006 in Deutschland sicherte, hat am grünen Tisch des Fußball-Weltverbandes (FIFA) ein Nachspiel.

FIFA-Präsident Joseph Blatter kündigte am Donnerstag ein hartes Durchgreifen gegen die Türken an. Wie der Schweizer auf einer kurzfristig angesetzten Pressekonferenz in Zürich bekannt gab, hat die FIFA wegen der Ausschreitungen eine Untersuchung eingeleitet.

“Ich sage das nicht als Schweizer, sondern als FIFA-Präsident: Wir werden auf die Vorfälle hart reagieren. Das war Anti-Fair-Play”, sagte Blatter, der offen ließ, ob es auch gegen die Schweizer zu einem Verfahren kommen könnte. In einem Radio-Interview vor der Pressekonferenz hatte Blatter gemeint, von “null” bis zu einer Suspendierung des türkischen Verbandes oder einem Ausschluss von der nächsten WM-Teilnahme könne alles passieren. “Das macht mich rasend. Da stimmt etwas im Fußball nicht, was da passiert ist. Das habe ich noch nie erlebt”, so der oberste Fußballfunktionär. Er sei sehr aufgebracht und lasse einmal ein bisschen seine sprichwörtliche Neutralität aus dem Spiel. Die FIFA werde nun den offiziellen Bericht abwarten. Jeder, der angegriffen oder angeklagt werde, habe anschließend das Recht, sich zu verteidigen. Vor der Auslosung der WM-Gruppen am 9. Dezember in Leipzig müsse der Fall aber vom Tisch sein, ließ Blatter wissen. Der türkische Verband kritisierte die Blatter-Äußerungen unterdessen als “voreilig und einseitig”. Erklärungen abzugeben, ohne die Berichte der zuständigen Gremien abzuwarten, sei “gefährlich und falsch”, sagte Verbandsvizepräsident Sekip Mosturoglu.
Die Vorfälle seien provoziert worden. Laut Mosturoglu mussten einige Sicherheitsbeamte medizinisch behandelt werden. “Und vermutlich werden die türkischen Spieler nicht ihre eigenen Sicherheitskräfte attackieren.” Der türkische Verband werde zusammenkommen und seinerseits die “nötigen Eingaben” machen. “Wir werden unsere Verteidigung vorbereiten. “Zu den möglichen Sanktionen meinte Mosturoglu, er rechne schlimmstenfalls mit einer Stadionsperre und einer deftigen Geldstrafe. Er gehe nicht davon aus, dass die FIFA den türkischen Verband von internationalen Begegnungen ausschließen werde. Quelle: www.diepresse.com

Fazit: Anstatt sich zu Entschuldigen, versuchen sie sich jetzt noch rauszureden. Dieses Fehlverhalten muss hart bestraft werden! Keine Einsicht, keine Entschuldigung. Das ist das aller Letzte!